Friedhofserweiterung
in Michelsneukirchen
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Blick Richtung alte Linde mit Aussegnungsgebäude
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Aufgabenstellung:
Der alte Teil des Friedhofes ist ein eng belegter architektonisch gefaßter Friedhof.
Es hat sich hier lobenswerterweise eine Situation erhalten, die heute fast Seltenheit hat: Kirche mit umgebenden Kirchhof (Friedhof), der eng belegt und architektonisch mit einer Mauer gefaßt ist.
Als Planer, der an ein solches traditionelles Geamterscheinungsbild die gestaltende Hand anlagen darf, sah ich die Hauptaufgabe darin, dieses Bild durch behutsame Anfügung der Erweiterung nicht zu verfälschen.
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Gestaltungs-Grundgedanken:
Die Gräber bzw. Grabfelder folgen in ruhigen und gleichmäßiger Ausrichtung der rechtwinkelig angeordneten Wegeführung (Wegekreuz).
Die Grabfelder haben eine Neigung von etwa 3% in Langs- und Querrichtung und sind vorwiegend mit einer Strauchpflanzung umgrünt, sodaß für jedes Grabfeld ein ruhiger und geschlossener Eindruck erreicht wird und ausserdem eine gute Orientierbarkeit im Friedhofsgelände entsteht.
Alle Gräber der vier Hauptgrabfelder richten sich auf die Kirche, den umgebenden Friedhof und die Ortsmitte aus.
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