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Grundgedanke
des Entwurfes war es, einen Baukörper zu schaffen, der dem Besucher schon von
weitem verdeutlicht, daß es sich um ein sakrales Gebäude handelt. Dies wurde
hauptsächlich durch die „emporstrebenden“ Dachflächen erreicht und durch den
sehr spitzen Glockenturm, der als „Dachreiter“ im Schnittpunkt der Dachfirste
steht und die Symmetrie des Baukörpers verdeutlicht. Er erreicht eine Höhe von
16,00 m.
Der Querbau
birgt die Aussegnungshalle und einen großen wind- u. wettergeschützten Vorplatz,
der den Aussegnungsraum umgreift.
Durch die
Kunstverglasung der Giebeldreiecke konnte mit vergleichsweise wenig Aufwand ein
gestalterisch sehr hoch zu bewertender Effekt erzielt werden, der der
Aussegnungshalle eine Atmosphäre verleiht, die dem sakralen Charakter
entspricht.
Die Motive
orientieren sich an traditionellen christlichen Symbolen von Leben, Tod und Auferstehung.
Da diese Giebel Ost-West ausgerichtet sind, bringt der Lichteinfall durch die
farbigen Glas-Motive im Innenraum an Decken und Wänden ein Farbenspiel, das je
nach Sonnenstand durch den Raum „wandert“ und Licht und Schatten zeichnet.
Mit diesem
Friedhof ist in Bodenwöhr ein Ort entstanden, der nicht nur Trauer und Abschied
aufnehmen kann, sondern der auch ein Ort des Trostes und der Zuversicht sein
soll, ein Symbol für Verheißung, Auferstehung und Erfüllung. Kein trister
trostloser Rahmen, sondern ein feierlicher, freundlicher und trostspendener
Garten ist hier entstanden.
Auch durch
die topographische Lage auf einer Kuppe ist dieser Ort herausgehoben aus der Alltagswelt.
Bauherr: Gemeinde Bodenwöhr
Schwandorfer
Straße 20
92439
Bodenwöhr
www.bodenwoehr.de
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